10. Oktober 1813: Geburtstag von Giuseppe Verdi

Oktober 10, 2018 admin No comments exist

Er stammte aus einfachen Verhältnissen und wurde zu einem der größten Opernkomponisten.

Seine erste Frau, die schöne Margherita, schenkt ihm einen Sohn und ein Töchterchen, doch beide sterben kurz nach der Geburt. Dann stirbt auch seine Frau nach kaum vier Jahren Ehe. Fast gleichzeitig wird eine musikalische Komödie von Verdi ausgepfiffen. Er zieht sich traurig zurück und will nie wieder komponieren.

Doch dann überredet ihn der Direktor der Mailänder Scala, es doch noch einmal zu versuchen. Verdi schreibt Nabucco – und das wird zum Sensationserfolg. Worauf er mehr als zwanzig tragische Opern verfasst, eine dramatischer und schöner als die andere und allesamt von Erfolg gekrönt.

So ist es nicht verwunderlich, dass sein Gesicht auf Gemälden und in Skulpturen oft so sorgenvoll, fast verzweifelt aussieht. Er schien für Dramen zuständig.

Dabei erfuhr er, neben der Anerkennung seines Schaffens, auch privaten Trost. Giuseppina Strepponi, die Sängerin der Abigaille in der ersten Nabucco-Aufführung, wurde seine Geliebte, kluge Ratgeberin und Gefährtin, Übersetzerin, Privatsekretärin und schließlich, nach sechzehn Jahren Gemeinsamkeit, seine Ehefrau. Kinder hatten sie nicht miteinander, aber die warmherzige und patente Peppina brachte immerhin zwei uneheliche Kinder mit. (Ihr drittes war gestorben.)

Übrigens missbilligte die Kirche natürlich Peppinas unsittlichen Lebenswandel einschließlich der langen sündhaften Beziehung zum Komponisten. Glücklicherweise ging ihm das am Backenbart vorbei.

Zum Ende seines  Lebens wagt er dann noch einmal ein heiteres Stück Musik, die letzte seiner Opern: Falstaff. Und diesmal wird die komische Oper bejubelt …

 

 

Glücksfaktor: Liebe, die sich nicht um Gerede schert …

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