Am 29. Mai 1660 wurde in England die Monarchie wiederhergestellt

Mai 29, 2018 admin No comments exist

König Charles II. ritt in London ein, umjubelt  vom Volk, das seinen Vater Charles I. geköpft hatte, dem jedoch inzwischen die nüchterne, strenge Regierung der Puritaner bis obenhin stand.

1658 war Oliver Cromwell gestorben. Sein Sohn Richard übernahm das Amt des Lordprotektors ungern und regierte ein Jahr lang schwächlich vor sich hin, bevor er gerne zurücktrat, als man es ihm nahelegte.

Es war Zeit, wieder einen richtigen König zu haben! Der hatte sich bis dahin die Zeit im Exil in Den Haag und Brügge hauptsächlich damit vertrieben, uneheliche Kinder anzufertigen.

Der Tag seines triumphalen Einzugs in die Hauptstadt war gleichzeitig Charles’ dreißigster Geburtstag. Er regierte von da an (als letzter Herrscher dieser Insel) in absoluter Monarchie.

Zwar heiratete er – eine portugiesische Prinzessin – doch war dem königlichen Paar kein Nachwuchs beschieden. Stattdessen bekamen Charles’ zahllosen Mätressen weiter zahlreichen Nachwuchs, teilweise anerkannt und geadelt. 

Er mochte eben Frauen gern und Kinder offenbar auch. Tierlieb war er obendrein: um ihn herum wuselte und kläffte, wo er ging und stand, eine Wolke wedelnder kleiner Burschen, die King-Charles-Spaniel. Sie besaßen etwas kürzere Schnäuzchen als Cocker, doch ebenso lange, gewellte Ohren, die der damals aktuellen Herrenfrisur entsprachen…

 

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