Ernst macht eine Herbstreise, 4. Tag

Oktober 1, 2020 admin No comments exist

Heute fahren wir morgens mit der kleinen Berbel noch etwas weiter nach Süden, um die Sissi zu treffen. Das ist eine ganz besondere Freundin, die Mami schon gaaaaanz lange kennt. Die hat sie ewig nicht gesehen.

Eigentlich wohnt sie in München. Aber damit Berbel sich nicht die Reifen bricht, wenn wir jetzt noch mal so lange fahren, hat Sissi sich ausgedacht, dass wir uns zwischen ihrer Heimatstadt und Feuchtwangen, in der Stadt Donauwörth, begegnen. Am Bahnhof, weil, da sind bestimmt Parkplätze.

Sissi kannte Donauwörth nicht und Mami auch nicht. Ernst schon gar nicht. Um ehrlich zu sein (und um uns bei Donauwörth zu entschuldigen, das bestimmt besonders hübsch ist), kennen wir es alle drei immer noch nicht, abgesehen vom Bahnhof und einem Restaurant. In dem haben wir gefrühstückt und Kaffee getrunken und Eis gegessen und geredet, geredet, geredet. Wir hatten einige Jahre aufzuarbeiten.

Ernst hat versucht, zuzuhören … Dann hat er bisschen mit seinem Handy gespielt. Dann hat ihm die nette Serviererin Stifte und ein Malheft gebracht. Ganz etwas geschlafen hat er auch, sehr diskret, mit Mamis Schal zugedeckt. Er hätte ja in Feuchtwangen im Hotel bleiben können. Aber er wollte doch so gern Tante Sissi kennenlernen! Und das ist auch ein Glück, weil sie enorm lieb ist und sehr schön. Ernst hat viel übrig für schöne Frauen.

Am frühen Nachmittag sind wir zurück nach Feuchtwangen gefahren. Da hat Tante Claudia uns noch Dinkelsbühl gezeigt, das ist so ähnlich hübsch wie Rothenburg, aber nicht so touristisch.

Wir haben nochmal mit Claudia zu Abend gegessen, sie zum Abschied sehr geknuddelt und uns versprochen, dass wir uns bald wiedersehen.

Dann sind wir möglichst früh zu Bett gegangen, weil wir am nächsten Morgen unsere Heimreise antreten wollten. Und dann konnten wir fast die ganze Nacht nicht schlafen, weil eine böse, heimtückische, sadistische Mücke im Zimmer war, die mit überlautem Motor an unseren Ohren vorbeigeflogen ist, immer, wenn wir gerade eingeschlafen waren. Statt uns einfach still zu stechen …

Glücksfaktor: Gegen halbfünf am Morgen hat Mami sie erwischt.

 

 

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