Heute

Posted by admin on 23. Oktober 2020

Wer ein bisschen von Astrologie versteht, sagt, Skorpione sind böse

Mit Betonung auf ‘ein bisschen’. Denn das ist natürlich eine wüste Verallgemeinerung.

Tatsächlich hab ich schon mit Leuten gesprochen, die meinten, sie würden sich lieber nicht mit einem Skorpion anfreunden. Das sei ihnen zu gefährlich. (Und eine Statistik des FBI sagt aus, die meisten Serienmörder wurden im November geboren.)

Tiefgründig sind Skorpione zweifellos und geheimnisvoll. Das, was man ‘kriminelle Energie’ nennt, wird ihnen häufig in die Wiege gelegt. Diese Energie können sie natürlich auch positiv anwenden: Die besten Kriminalbeamten, ebenfalls im November geboren, stehen gewissermaßen auf der anderen Seite des Spiegels und sind in der Lage, sich in so eine dunkle Täterseele hineinzuversetzen.

Ich hab mal ein Kindermädchen nur deshalb eingestellt, weil sie Skorpion war. Barbara, groß und rothaarig, besaß schrägstehende, tiefliegende hellgrüne Augen. Sie war noch sehr jung und ich zweifelte etwas an ihren Fähigkeiten – bis ich ihr Sternzeichen erfuhr.

“Warum gerade ich?”, fragte sie etwas misstrauisch, als wir uns verabschiedeten. “Weil ich weiß, dass Sie meinen Sohn notfalls bis zum letzten Blutstropfen verteidigen!”, antwortete ich. Sie grinste ein bisschen, kam am nächsten Morgen zum Dienst, verstand sich gut mit meinem zweijährigen Jungen und ruinierte aus Versehen meine beste Seidenbluse, mit der sie Saft vom Küchenboden aufwischte.

Aber dann zeigte sich, wie recht ich gehabt hatte. An einem trüben Nachmittag kam ich aus der Redaktion nach Hause und fand zwei ratlose Handwerker im Treppenhaus. Das waren die Monteure, die gekommen waren, um die Heizung in Arnes Zimmer zu reparieren. Sie hatten vor über einer Stunde geklingelt, wie sie mir klagend erzählten, aber diese rothaarige Bestie lasse sie nicht ins Kinderzimmer, bis das Baby aufgewacht sei! Die Zeit würden sie aber in Rechnung stellen …

“Tun Sie das!”, sagte ich. Arne hatte eine schlimme Erkältung hinter sich mit nächtelangem Husten. Er brauchte seinen Nachtmittagsschlaf, das hatte ich Barbara eingeschärft. Als ich die Wohnung betrat, stand sie vor der Kinderzimmertür, beide Arme ausgebreitet, und schaute uns finster aus ihren schrägen Augen an. Sie wirkte  exakt wie der Engel mit dem Flammenschwert, der es Unbefugten versagt, ins Paradies zu kommen. Ich zwinkerte ihr zu und meinte, die Herren von der Heizung würden zunächst mal Kaffee bekommen, danach sei mein Sohn bestimmt aufgewacht – und das stimmte auch.

Gefährliche Feinde, das will ich nicht leugnen. Doch ebenso die besten Kampfgenossen. Wenn es hart auf hart kommt und mit dem Schlimmsten zu rechnen ist, dann wünsche ich mir einen Skorpion an meiner Seite.

Glücksfaktor: etwas mehr als ein bisschen Ahnung von Astrologie.

 

Posted by admin on 22. Oktober 2020

Heute ist der Welttag des Stotterns!

Es gibt nicht wenige Schauspieler oder Sänger, ursprünglich stottergestört, die sich die Tatsache zunutze gemacht haben: Wenn jemand auf der Bühne steht, möglichst geschminkt und kostümiert, dann ist er nicht mehr er selbst und kann das nervöse, verlegene Sprechen bleiben lassen. Außerdem, das ist ein Seitenzweig dieser Möglichkeit, die Nerven und die Zunge zu entspannen: Es lässt sich gut in einem Stück heraussingen, was beim Sprechen ständig steckenbleibt.

So gelangten einige Stotter*Innen auf die Bühne oder vor die Kamera und sogar zu Ruhm und Reichtum. Sie verdankten gewissermaßen dem ursprünglichen Hemmnis ihren Erfolg.

Im Prinzip kann man allerdings davon ausgehen, dass mit dem gehemmten Sprechen eine Persönlichkeit einhergeht, die nicht übertrieben scharf drauf ist, auf dem Präsentierteller zu landen – wenn wir mal von Marilyn Monroe absehen. Die zwar auch von Zeit zu Zeit gestottert hat, sich jedoch auf dem Präsentierteller ausgesprochen behaglich fühlte.

Moses, der mit dem Wandertempel aus der Bibel, Moses hatte sicher viele feine Talente und war gewiss auch eine Führungspersönlichkeit. Aber, wie er dem Herrn klagte, empfand er seine Zunge als etwas gebremst. Während er doch auf das Volk Israel sowie auf den vernagelten Pharao los sollte, um sie alle zu überzeugen! Da traf es sich hervorragend, dass er über einen Bruder mit geschmeidigem Sprechwerkzeug verfügte. So konnte Moses sich darauf beschränken, Wunder zu tun, die Gebote in Steinplatten zu hauen, mit den Augen zu kullern und die Fäuste zum Himmel zu recken – während Aaron den passenden Text lieferte.

Auch Bertie Windsor, schüchterner Königssohn, freute sich, dass er einen Bruder hatte, noch dazu und besonders wichtig: einen älteren. Der durfte gern Thronfolger sein, Bertie gönnte es ihm von Herzen. Edward trat charmant und selbstbewusst auf und würde ein prima König werden. Bertie blieb lieber im Schatten. Seit energische königliche Kindermädchen ihn vom Links- zum Rechtshänder umdressiert hatten. stotterte er, sobald er den Mund aufmachte.

Und dann stellte sich zu seinem Entsetzen heraus, dass Edward sich derart in eine doppelt geschiedene Amerikannerin verknallte, dass er ihretwegen sogar auf den Thron verzichtete! Nach nur elf Monaten Regierungszeit räumte er das Möbel für seinen kleinen Bruder und verschwand mit der großen Liebe im Exil.

Bertie fühlte sich vermutlich wie jemand, dem man öffentlich das Handtuch wegrupft und der nichts drunter an hat. Er war Pflichtmensch und drückte sich nicht (sonst hätte England ein Problem bekommen mit zwei Prinzen, die keinen Wert darauf legten, König zu sein), er ließ sich krönen und nahm den Namen George an, George VI.

Wären andere Zeiten gewesen, friedliche, freundliche, dann hatte der neue König George sich vielleicht darauf beschränken können, zu lächeln und zu winken wie die Pinguine aus Madagaskar. Doch die Zeiten waren beängstigend: Dieser Herr Hitler in Deutschland steuerte auf eine Krieg zu und schien England ganz besonders hungrig anzustarren.

Was die Bevölkerung der tapferen Insel brauchte, war ein Daddy, der sie beruhigte, der die richtigen Worte fand. Das hatten sie zwar seit Kurzem in Churchill, doch vom König erwarteten sie naturgemäß noch eine dickere Portion Trost.

George VI hatte bisher einmal eine große Rede gehalten – das war eine Katastrophe geworden. Die edelsten, wunderbar formulierten Worte gingen unter in der Häckselmaschine eines Stotterers.

Seine Frau riet dem König, sich einen bestimmten, unkonventionellen australischen Sprachtherapeuten zu nehmen, und das Unternehmen zeigte Erfolg. (Das ist wunderschön dargestellt in dem Film The King’s Speech mit Colin Firth als britischem König mit Sprachstörungen.) George VI. lernte zunächst mal einige Rollen aus Shakespeares Stücken, nach dem klugen Rezept, dass ein Stotterer nur stottert, solange er ganz er selbst ist. Holt man ihn jedoch in eine fremde Persönlichkeit, dann gehen ihm die Worte oft glatt über die Lippen. In Zukunft quälte Bertie sich nicht mehr damit ab, König sein sein zu müssen; er spielte den König, ganz dezent und sehr sympathisch. Und hielt zum Kriegsbeginn eine wunderbare, bewegende Rede, glatt und in einem Stück …

Glücksfaktor: kluge Ehefrauen!

 

hielt zum

 

Posted by admin on 21. Oktober 2020

Sundown

ist ein englisches Wort für die Zeit, in der die Sonne untergeht und man (falls man denn will) sich ein entspannendes Getränk hinter die Binde kippt, einen Sundowner. Um runterzukommen von des Tages Mühsal und leicht angeschickert in den Abend zu gleiten in die Happy Hour.

Sundown heißt auch ein Lied des kanadischen Sängers Gordon Lightfoot. Und in diesem Fall handelt es sich um den Spitznamen oder Kosenamen für eine aufregende Frau:

Ich kann sie vor mir sehen, zurücklehnt in ihrem Seidenkleid,
in einem Zimmer, in dem man tut, was man nicht beichtet.
Sundown, du passt besser auf,
dass ich nicht merke, wenn du um meine Hintertreppe herumschleichst
Sie sieht aus wie eine Königin im Traum eines Seemanns
und sie sagt nicht immer, was sie wirklich meint.
Manchmal denke ich, es ist eine Schande,
dass mir wohler wird, wenn ich meinen Schmerz betäube.
Ich kann mir jede Bewegung ausmalen, die ein Mann machen kann;
sich in ihrer Liebe zu verlieren, ist der erste Fehler.
Ich kann sehen, dass sie heiß aussieht in ihren verwaschenen Jeans, eine hemmungslos liebende Frau, die mich aggressiv macht.
Sundown, du passt besser auf,
dass ich nicht merke, wenn du um meine Hintertreppe herumschleichst Manchmal denke ich, es ist eine Sünde, wenn ich mich wie ein Gewinner fühle, während ich wieder verliere …


Der Song wurde ein großer Hit. Lightfood schrieb ihn 1973, als er (beim Sonnenuntergang, in der happy-hour), allein zu Hause saß, von Eifersucht zerfressen, weil seine Freundin Cathy allein ausgegangen war, um (mit wem?!) etwas zu trinken. Er hatte bereits zwei seiner Bandmitglieder gefeuert, weil er sie verdächtigte, mit Cathy zu flirten.

Übrigens war er in dieser Zeit durchaus verheiratet, mit einer reizenden lichtblonden Skandinavierin. Der uralte Konflikt zwischen Gut und Böse: Seine Gattin Brita Ingegerd war eine “gute” Frau. Sie hatte ihm zwei Kinder geschenkt, sie missbilligte seinen Alkoholkonsum und seine Untreue. Er wusste immer, woran er mit ihr war. Er warf ihr vor, die sinnliche Seite der Beziehung sehr zu vernachlässigen.

Cathy war eine “böse” Frau: interessant, leidenschaftlich, unberechenbar (und selbstverständlich brünett). Sie sang Backup für Beatgruppen und ging den Jungs auch sonst in jeder Weise gern zur Hand, sie konsumierte Drogen, sie handelte mit Drogen. Mit 17 hatte sie ein Kind bekommen und zur Adoption freigegeben. Cathy brachte Gordon Lightfood an seine Grenzen und darüber hinaus, eine hemmungslos liebende Frau, die mich aggressiv macht, heißt es im Text: She’s a hard lovin’ woman, got me feelin’ mean … In einem Wutanfall schlug er ihr ins Gesicht und brach ihr den Wangenknochen.

Später, als die beiden sich (nach immerhin fast vier gemeinsamen Jahren ) längst getrennt hatten, errang Cathy eine gewisse traurige Berühmtheit als die Frau, die den Blues-Brother John Belushi umbrachte. Sie hatte dem Schauspieler – auf sein Begehren hin – in einem Hotel Speedballs gespritzt, eine Mischung aus Heroin und Kokain, woran er starb. Wobei zu bemerken wäre, dass Belushi seit langer Zeit Drogen nahm.

Cathy wurde wegen fahrlässiger Tötung 15 Monate ins Gefängnis gesteckt und es gab eine Reihe von Prominenten, Musikern und Schauspielern (etwa Robin Williams, der selbst mit einem Drogen- und Alkoholproblem kämpfte) die sie beschimpften als kalte, verdorbene Person, die ein junges Talent abgemurkst hätte.

Im Zuge dessen interviewte man auch Gordon Lightfood über seine Meinung zu Cathys Charakter. Er sagte: “Sie hat eine ungeheure Anziehungskraft auf Männer und ich war oft wahnsinnig eifersüchtig. Aber im Übrigen ist sie eine großartige Person und ich kann ihr überhaupt nichts Schlechtes nachsagen …”

Glücksfaktor, vielleicht: Weder eine ‘gute’ langweilige noch eine ‘böse’ gefährliche Frau – sondern eine gesprenkelte …

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Posted by admin on 20. Oktober 2020

Nasen sind nötig

um etwas zu wittern oder um Schnupfen zu bekommen.Um Brillen zu stemmen, um Düfte zu genießen.

Und natürlich haben Nasen optische Bedeutung (außer für Leute, die sich ganz und gar nur für innere Werte interessieren.)Ich las mal von einer Frau, dass sie ‘geradezu seitwärts in die Salons geht, eingebildet, wie sie auf ihr merkwürdiges Profil ist’.Manche Menschen reizt die Nase von irgendwem so sehr, dass sie draufhauen möchten. Anderen gefällt die eigene Nase nicht. Dagegen kann man notfalls was machen.Man kann es auch bleiben lassen. Barbra Streisand hat jahrzehntelang hin und her überlegt: Nase kleiner? Doch sie befürchtete, das könnte auch ihre Stimme verkleinern, weshalb sie es bleiben ließ und stattdessen durch ihre umwerfende Persönlichkeit derart funkelte, dass ihr die attraktivsten Männer Hollywoods zu Füßen lagen.Der englische Sänger Tom Jones ließ sich ganz zu Beginn seiner Karriere seine recht kräftige Nase verkürzen, Michael Jackson so lange an der seinen herumfeilen, bis zum Schluss kaum noch etwas Nennenswertes übrig blieb.Marlon Brandos Nase wiederum war ursprünglich fein, gerade, perfekt. Doch weil er auch sonst ein sehr ebenmäßig geschnittenes Gesicht besaß, wirkte das beinah feminin und etwas langweilig. Dann wurde ihm  – während er am Brodway den Stanley Kowalski in Endstation Sehnsucht spielte – in einer Pause, in der er mehr oder weniger spielerisch mit einem Bühnenarbeiter boxte, die edle Nase gebrochen. Den nächsten Akt musste er mit blutender Nase und anschwellenden Augen spielen, was seine Bühnenpartnerin geistesgegenwärtig ins Stück einband, indem sie ihn als Dummkopf beschimpfte, der sich schon wieder geprügelt hätte. Die Produzentin des Bühnenstücks empfahl Brando dringend, sofort am nächsten Tag zum Arzt zu gehen und sich die Nase richten zu lassen. Das unterließ er jedoch, vielleicht aus Faulheit oder Gleichmut, vielleicht jedoch auch, weil er schnell erkannte, dass erst die gebrochene Nase sein Gesicht einzigartig machte.So was Ähnliches ist dem richtigen Papi von Ernst passiert. Dem saß ursprünglich auch eine sehr gerade, feine Nase im Gesicht.In diesem Sommer fiel er durch eine Delle im Boden buchstäblich auf die Nase, die lange blutete und sehr anschwoll, nahm das jedoch nicht ernst und hatte auch keine Zeit, zum Arzt zu fahren. (Merkwürdigerweise kenne ich nur so harte Männer, keinen einzigen wehleidigen. Weshalb es mir immer schwer fällt, an die Männergrippe zu glauben.) Inzwischen besitzt er durchaus ein neues Profil, und es ist – völlig kostenlos – interessanter als das vorherige. Glücksfaktor: Nase gut, alles gut …

 

 

Posted by admin on 18. Oktober 2020

Bonjour, Tristesse!

Wenn man fast den ganzen Tag am Schreibtisch hockt, lechzt man irgendwann nach frischer Luft, oder? Dann muss man nur noch den Löwen überreden, mitzukommen.

Der Löwe sagt, die herbstliche Landschaft macht ihn traurig.

Mich auch. Das ist ja das Schöne daran.

Ich mag furchtbar gern süße Sachen (obwohl ich Zucker nicht über den Weg traue), Buttercremetorte und Karamellpudding, Schokolade und gebrannte Mandeln. Aber immer nur Süßes? Och nö.

Ich liebe auch salzige Sachen, sehr gern saure, scharfe (in Maßen, aber immerhin) und sogar bittere; von Chicorée über Artischocken und Spargel – da kaufe ich lieber blau getönten als weißen – bis zu Kräuterschnaps.

Ich kann mich über Kommödien begeistern, solange sie nicht zu albern sind, ob im Kino oder auf der Bühne. Aber ich mag auch Dramen oder tragische Geschichten. Das ist genau so mit Büchern und natürlich mit Musik. Wer will denn immer nur Polka oder ‘Musik, die gute Laune macht’? Es gibt herrliche, unvergleichlich schöne Lieder, die geradezu Tränen in die Augen treiben können und genau deshalb so schön sind, etwa das pompöse Adagio for Strings von Samuel Barber, die Pavane für eine tote Prinzessin von Maurice Ravel oder Michael Jacksons ‘Stranger in Moscow’.

Gerade in der Kunst hat die Traurigkeit ihren festen Platz. So, wie wir gern in die Spannung steigen, warm und geborgen auf dem Sofa, und mit klopfendem Herzen und gesträubten Haaren beobachten, wie ein armes Wesen beinah oder tatsächlich abgemurkst wird, so genehmigen wir uns auch Melancholie; Schließlich kann man, gerade, wenn man glücklich ist, doch hin und wieder ein wenig an der Schwermut nippen? Sei es, um den Kontrast zu genießen.

Es ist – Gott sei Dank – nicht immer Frühling, rosa und weiße Schleifchen an den Bäumen, Tirili im Sound, Heiterkeit im Herzen. Dann stünden wir ewig auf Anfang. Der Frühling hat etwas von erwartungsvollem Gekicher, der satte, sinnliche Sommer ein träges Lächeln. Und dann kommt, mit einem Seufzen, der Herbst, der Abschied. Herrliche Farben, wie eine Frau, die sich noch einmal heftig schminkt, bevor das Alter alles verwischt. Fallende Blätter, Nebel, überhaupt Feuchtigkeit in der Luft, dadurch sanfte, verschwommene Konturen. Eine Zeit zum Grübeln – denn alles hat seine Zeit, auch das Grübeln. Und man weiß, dass der Winter folgen wird, mit völlig kahlen Bäumen und Büschen und mit viel Dunkelheit … Das Ende des Jahres. Ende jedoch ist an sich nichts Böses. Ende kann immer Happy-end sein. Und ohne Ende kein Neuanfang.

Das Alles leuchtet dem klugen Löwen ein, und wir begeben uns in die Wälder und Wiesen, um nach Herzenslust melancholisch zu sein.

Aber, wie das manchmal so ist: Wir haben das mit der Tristesse irgendwie verpasst. Wir sind zum Beispiel sehr putzigen halbwüchsigen Kühen begegnet, wir haben uns besonders witzige Erlebnisse  erzählt, uns lebhaft unterhalten und ungewöhnlich viel gelacht.

Glücksfaktor: Geschmeidiges umdisponieren …