Heute

Posted by admin on 1. August 2021

Am 1. August ist World-Middlefinger-Day

Wir hierzulande sagen gern Stinkefinger, aber das ist dasselbe.

Hier sehen wir ein sehr, sehr altes Foto mit einem sehr, sehr jungen Löwen:

(Da war er ungefähr 18 und saß auf dem Schulhof, ein ergreifendes Bild der Aufmüpfigkeit.)

Daraus können wir schließen, dass die Gebärde nicht ganz neu ist. Wie wahr! Sie fand sich bereits auf Grafitis im alten Rom. Tacitus hat behauptet, römische Soldaten hätten die kraftvolle Geste von Germanischen Kriegern gelernt. Nach Nordamerika wiederum gelangte der ausgestreckte Mittelfinger durch italienische Einwanderer. So schloß sich der Kreis und wir können vielleicht ein weiteres Mal für uns beanspruchen, dass eine deutsche Sitte sich um die Welt ausgebreitet hat.

Andererseits stellten Anthropologen fest, dass bereits Primaten, vor allem Totenkopfaffen, in Rage gebracht, den Mittelfinger präsentieren. Eine Urbewegung also, die ganz aus dem Innersten kommt im Fall der Beleidigung und vermutlich seelische Erleichterung verschafft, überkulturell und genetisch angelegt.

So gesehen ist nicht recht zu begreifen, dass das Finger-Zeigen strafbar ist. Bis zu einem Jahr Gefängnis kann man sich ungünstigstenfalls einhandeln! Bis vor Kurzem gab es auch Punkte in Flensburg, falls einem Autofahrer aus Gründen der Empörung der Mittelfinger hochrutschte.

Die meisten Täter sind bisher jedoch glimpflich dabei weggekommen. Von Us-Vizepräsident Nelson Rockefeller über Johnny Cash und Stefan Effenberg bis zu Sigmar Gabriel haben sich etliche prominente Menschen dadurch erleichtert. Von Menschinnen ist einstweilen weniger die Rede. Das mag daran liegen, dass das gezeigte Symbol halt einem Phallus entspricht, mit dem gedroht wird. Und auch, wenn gebärfähige Mitbürger immer häufiger den Ausdruck: „Das geht mir auf die Eier!“ benutzen, klingt das doch selten wirklich überzeugend. Es wäre zu überlegen, lieber die Formulierung  „Das geht mir auf die Eierstöcke“ zu benutzen.

Falls der Mittelfingerzeiger tatsächlich geschnappt wird und ihm Bestrafung drohte, könnte er  sich eventuell damit herausreden, dass er nur Gebärdensprache benutzt hat, und zwar japanische. Im Land der aufgehenden Sonne und des Sushi bedeutet der gestreckte Mittelfinger, kurz nach oben gestupst ‚Großer Bruder‘.

So kann selbst eine genetisch angelegte Geste zu Missverständnissen führen. Das passierte Premierminister Churchill, der sich als Durchhalte-Signal das Victory-Zeichen ausgedacht hatte, ein V, gebildet aus Zeige-und Mittelfinger. Zunächst zeigte er seinem Volk diese Geste mit dem Handrücken nach außen – und musste sich von seiner kichernden Sekretärin belehren lassen, das bedeute – tja, genau die Botschaft des einsamen Mittelfingers. Zumindest in England und Australien.  Sir Winston drehte daraufhin einfach die Hand um, den Handrücken nun auf sein eigenes Gesicht gerichtet.

Deshalb sollte ein Mensch, der in England noch zwei Bier bestellt, wissen, wie seine Hand gedreht ist. Er könnte, statt Bier, Ärger bekommen …

Glücksfaktor: die Mannigfaltigkeit der Verständigungsmöglichkeiten!

 

 

 

 

 

 

Posted by admin on 31. Juli 2021

Ernst macht einen Beruhigungsbesuch

Wofür hat man einen Teddybär?

Da gibt es die unterschiedlichsten Gründe.

Teddys können Deko sein und ruhig auf dem Sofa sitzen oder Kindheitserinnerungen speichern und noch ruhiger auf dem Regal einstauben. Sie können Enkel ablenken oder ein wackeliges Sofa abstützen (doch, das hab ich schon gesehen!). Der traurigste Fall, der mir je begegnet ist, war ein sehr großer brauner Teddybär, der aus irgendwelchen Gründen in einem Vorgarten sitzen musste, bei Wind und Wetter, Monat für Monat, und langsam verrottete. Was mag sein Vergehen gewesen sein? Ich besaß mal einen lieben Teddy namens Wulf-Detlev Puttel, und ich schenkte ihn in einem Anfall von tiefer Emotion einem Mann, der es nicht wert war. So was sollte man nicht machen.

Und dann gibt es Teddybär-Familienmitglieder, die eine Herzensfreude sind. Ernst ist so einer. Er ist knuddelig und erheiternd, liebevoll und beruhigend. In der letzten Eigenschaft manchmal auch unterwegs.

Tante Maren hatte einen Fall von Unruhe – Onkel Ove war im Krankenhaus – und bat um Gesellschaft. Die Mami hat gepackt mit Zahnbürste und Schlafanzug und so weiter und Ernst gleich mit in die Reisetasche gesteckt, da wusste man, wo man ihn hatte.

 

Er war am Spätnachmittag da und fing gleich an, nett zu plaudern – oder zu plappern, je nach dem, wie man es auffassen will. Tante Maren holte mit ihm zusammen schönes Futter aus einem Restaurant zum Abendessen. Sie haben laaaaaange geredet, bis in die Nacht, Fotos angeguckt und so was. Alles immer ganz beruhigend.

Als es gar nicht mehr zu vermeiden  war, sind sie schlafen gegangen. Da war Tante Maren schon  ziemlich beruhigt. Aber Ernst durfte mit ins Bett. Das ist etwas, was er gut kann, er ist weich und flauschig und duftet immer, sogar, wenn er lange nicht gebadet  hat. Und er schnarcht, wenn überhaupt, dann ganz leise.

Morgens gab es ein ganz feines Frühstück mit selbstgepresstem Orankensaft und so und mit viel Honig, verschiedenem. Inzwischen hatte Tante Maren mit Onkel Ove telefoniert und es ging ihm gut! Aber sie hat gesagt, ohne Ernst hätte sie das niemals geschafft.

Da kann man ein bisschen stolz sein …

Glücksfaktor: der kleine Ernst des Lebens

 

 

Posted by admin on 30. Juli 2021

30.7. Der letzte Freitag im Juli ist in Amerika ‚Talk-in-an-Elevator-Day‘

Quatsch jemandem im Fahrstuhl an!

Vielleicht will er gar nicht? Die Amerikaner, das alte Einwanderervolk, gehen davon aus, dass es ihn beglückt. Wenn ein Mensch wochenlang in der Prärie unterwegs war und endlich einem anderen begegnete (vorausgesetzt, der wollte ihn nicht massakrieren) dann freuten sich beide halbtot. Wenn jemand neu in die Gegend zog, dann backte Mama Kuchen, den sie vorbeibrachte, und man marschierte sonntags zusammen in die Kirche. Gemeinsamkeit ist etwas wunderbares.

Das hat sich in Millionenstädten verloren. Soviel Kuchen kann Mama gar nicht backen, um sich mit Nachbarn in Hochhäusern vertraut zu machen. Nun wohnt man nebeneinander, ohne  sich zu kennen, schweigt sich im Aufzug grämlich an und guckt aneinander vorbei. 

Man könnte denken, der Fahrstuhl wurde in den USA erfunden, denn hier entstanden schließlich  (wenn wir mal von Babel absehen wollen) die ersten Wolkenkratzer. Stimmt aber nicht ganz. Mit dem Lift-Prinzip hat sich die Menschheit bereits im Altertum beschäftigt. Archimedes baute ungefähr 240 Jahre vor Christi Geburt einen Aufzug! Im Mittelalter gab es immer wieder mal Kabinen, die an Hanfseilen hingen und Lasten oder Tiere nach oben zogen. Und natürlich hat auch Leonardo da Vinci an so etwas herumerfunden.

Im neunzehnten Jahrhundert blieb man gern beim Treppenhaus. Lasten nach oben zu hieven, das ging in Ordnung. Aber Menschen?! Gotteswillen. Eine Weile galten Gebäude mit mehr als vier Stockwerken sowieso als gesundheitsschädlich. 

Doch dann kamen immer mehr Einwanderer in das große, freie Land, in dem man nur Indianer abschlachten musste, um Platz zu haben. Irgendein berühmter Indianer hat gesagt, es nütze nichts, die Weißen zu töten; es  gäbe ihrer zu viele. Wenn man sie besiegt habe, kämen wieder neue über das große Wasser mit ihren Schiffen. Die Indianer versuchten, den Einwanderern zu erklären, dass es nun genug sei. Sie besaßen keine Möglichkeit, die Schiffe von ihren Küsten abzuwehren oder Auffanglager und Mauern zu bauen. Schließen kamen sie teilweise selbst in Auffanglager und die Weißen bauten immer größere Städte mit immer höheren Häusern – nachdem sich herausgestellt hatte, dass mehr als vier Stockwerke keineswegs der Gesundheit schadeten.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts erschien ein Mann mit einem rechteckigen Bart und ernsten Augen, der Mechanikermeister Elisha Graves Otis, der sich Gedanken über die Gefährlichkeit eines Aufzugs machte.

1854 zeigte er auf der Weltausstellung in New York eine von ihm erfundene Sicherheitsvorrichtung, die verhinderte, dass ein Lift abstürzte, selbst, wenn sein Tragseil gerissen war. Ergebnisse: die Otis Elevator Company, bis heute der größte Fahrstuhlhersteller der Welt. Und immer höhere und höhere Hochhäuser –  sowie schließlich die Anonymität in denselben.

Es war möglich gewesen, die 70 bis 120 Einwohner in einem Pionierstädtchen mehr oder weniger gut zu kennen. Es wurde unmöglich, mit den durchschnittlich 700 Bewohnern eines New Yorker Wolkenkratzers auch nur flüchtig bekannt zu sein. Aus diesem schmerzlichen Dilemma dürfte der Talk-in-an-Elevator-Day entstanden sein. 

Es gibt Videos, die erklären, wie man das anfängt. In allen wird heiter erläutert, wie erfreulich und nett das für alle Beteiligten sein wird. Sie lassen Menschen außer acht, die tief in eigene Gedanken versunken sind, die im Moment ganz bestimmt nicht quatschen wollen, weil sie den ganzen Tag quatschen mussten, die nach oben fahren, um sich anschließend vom Dach zu stürzen – oder runter, um ein neues Leben anzufangen, während sie noch drüber nachdenken, was für eins und bestimmt nicht gerade scharf darauf sind, mit: „Hi! How are you? I’m Buddy from the seventeenth  floor!“ unterbrochen zu werden. Alleinsein, das hat sich noch nicht herumgesprochen, ist nicht unbedingt  immer mit Einsamkeit identisch.

Aber für viele verhärmte Großstadtbewohner ist es bestimmt entzückend, einen kleinen Schwatz im Fahrstuhl zu halten.

Glücksfaktor: Vielleicht entsteht eine Freundschaft fürs Leben daraus – oder eine gelungene Partnerschaft. Oder jedenfalls ein lukrativer beruflicher Kontakt …

Posted by admin on 28. Juli 2021

Kochkunst aus England: Vegetarische Pilz-Pie

Ich bin mir vollkommen bewusst, dass dies als pervers gilt, aber ich schätze die britische Küche. Das tut man nicht. Man liebt die französische Kochkunst (ich oft weniger) oder die italienische Arti Culinari (doch, durchaus). Englisches Futter ist Baba.

Bei meinem ersten Besuch in England, als ich achtzehn war, hatte ich  das  Glück, zwei Wochen bei einer entzückenden Familie in Southampton wohnen zu dürfen. Vor allem die Hausfrau, Dotty, war ein Schatz. Sie brachte mir jeden Morgen Tee mit zwei selbstgebackenen Keksen ans Bett – Hymnen über englischen Tee! – bereitete ein wunderbares Frühstück aus Speck und Rührei mit gebratenen Tomatenscheiben und Pilzen zu Toast und zeigte mir abends, während wir in der Küche plauderten, wie sie nebenher ein Dinner, bestehend aus drei Gängen, herstellte. Eine gute Ehe, meinte sie, hätte auch damit zu tun, dass die Hausfrau kochen kann. Dottys Ehe war extrem glücklich und sie kochte wie ein Engel. Von ihr hab ich gelernt, wie man eine grundleckere Mintsauce herstellt, verschiedene Puddings, süße oder herzhafte – und Pie!

Diese hier geht sehr schnell, finde ich (allerdings geht Kochen bei mir immer sehr schnell.)

Zutaten:

ca. 120 g Pfifferlinge

ca. 60 g kleine Shitake

ca. 5 – 6 braune Champignons

2  frische!!! Knoblauchzehen

1 – 2 Frühlingszwiebeln

ca. 100 g Butter

1/2 Teelöffel Thymian

1 Teelöffel Rauchsalz,

1/2  Teelöffel normales Salz

etwas schwarzer Pfeffer

250 g gesalzener Frischkäse

1/2 Likörglas Wasser

2 Likörgläser Weißwein (ich hab Grauburgunder genommen)

3  Esslöffel flüssige Sahne oder Kochsahne

1 Packung Blätterteig für Brötchen

1  Auflaufform

1 mittelgroße Pfanne mit Deckel (möglichst mit einem Glasdeckel. Häufig passen die Deckel von großen Töpfen genau auf Pfannen.)

Zubereitung:

Backofen vorheizen auf 200°.

Was Schönes im Radio hören und dabei die Pilze putzen und etwas zerkleinern – winzige Pilze dürfen ganz bleiben. Die Knoblauchzehen und die Frühlingszwiebeln klein hacken.

Die Hälfte der Butter in eine Pfanne geben und das Gemüse einfüllen, mit dem normalen Salz und Pfeffer bestreuen, zunächst kurz auf große Hitze, dann zudeckeln und auf kleine Hitze schalten, sobald Pilze und Zwiebeln anfangen, zu bräunen.

Eine Auflaufform mit der restlichen Butter ausstreichen. Den Blätterteig aus der Packung befreien, beruhigen und auf dem Küchentisch liegen lassen mit den Worten: „Du bist gleich dran!“

Die Pilze und Zwiebeln sollten nach 12-15 Minuten gar sein. Hitze ausschalten. Weißwein, Frischkäse und Sahne zusammenrühren und unter das Gemüse mischen.

Ein Drittel des Teigs mit einem scharfen Messer so zerteilen, dass es den Boden der Auflaufform, gestückelt aneinandergelegt, bedeckt. Den Pfanneninhalt obendrauf kippen und glatt streichen. Die restlichen zwei Drittel Teig ebenso in große Stücke schneiden und die Füllung der Pie damit zudecken. (Wer will, kann ein mit etwas Sahne verquirltes Eigelb obendrauf pinseln.) Rauchsalz drüber streuen.

Auflaufform in den hoffentlich vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, schieben. Ca. 20 Minuten backen.

Glücksfaktor: Ich liebe Pie …

 

Posted by admin on 26. Juli 2021

Pferde im Wildwestfilm

Ich kann ein wenig reiten; zuerst habe ich das vermutlich derzeit in Europa gebräuchlichste gelernt, das nennt sich klassisch englische Reitweise auf einem leichten, flachen Sattel, die Zügel werden von beiden Händen gehalten. Es ist, vereinfacht gesagt, vornehmer und eleganter.

In Kanada brachte mir ein interessanter Halbindianer Reiten im Western-Style bei; das findet auf einem deutlich schwereren Sattel statt, in dem der Reiter tiefer (und sicherer) sitzt. Hier kommt es mehr auf die Beinarbeit an, also die Unterstützung des Pferdes durch Schenkeldruck. Ein Westernreiter hält die Zügel nur in der linken Hand, weil er die rechte braucht, um den Colt zu ziehen oder sich zu kratzen oder ein Lasso zu schwingen.

Das bedingt nicht nur eine andere Haltung, sondern andere Zügel, eine andere Art Halfter und Trense – und ein auf andere Art geschultes Pferd.

Westernreiten hat mir mehr Spaß gemacht. Aber ich will nicht behaupten, dass ich besonders viel vom Reiten verstehe, so oder so. Eins indessen habe ich begriffen: Pferde sind ausgesprochen aufwendige Lebewesen. Vor und nach dem Reiten hat sich jemand mit ihnen zu beschäftigen. Falls man also keinen Stallburschen oder sonstiges Personal besitzt, der Reiter selbst.

Es tut Pferden durchaus nicht wohl, den ganzen Tag gesattelt zu verbringen. Sie wollen abgerieben  und gestriegelt werden (nicht nur sonntags, sondern täglich). Man muss ständig ihre Hufe  kontrollieren und säubern, denn in Hufeisen verfangen sich Steine oder Erdklumpen, die ein Pferd drücken wie uns ein Stein im Schuh. Sie müssen zu Trinken bekommen und natürlich gefüttert werden – gern auf der Weide, langsam und stundenlang. Ganz zu schweigen davon, dass Pferde häufig krank sind. Ich kannte einen Mann, der Trakehner züchtete und sich praktisch durch die Tierarztkosten ruiniert hat.

Dies alles trifft jedoch nicht auf Pferde in Wildwestfilmen zu. Ein Filmpferd ist kein Lebewesen, sondern eine Art Auto mit Beinen. Es wartet praktisch den gesamten Tag geduldig (und gesattelt) – zu diesem Zweck irgendwie festgetüdert an einem Balken, ohne Wasser und Futter – bis das Drehbuch verlangt, dass der Darsteller aus der Kneipe rennt und ihm auf den Rücken springt, worauf es sofort im dritten Gang losrennt. Der einzige Unterschied zu einem Porsche scheint darin zu bestehen, dass ein Wildwestfilm-Pferd keinen Parkschein benötigt.

Ein Filmpferd äpfelt nicht, wiehert nicht (außer, das steht im Drehbuch, weil es jemanden verraten soll) und trägt geduldig, was man ihm zumutet, gern auch außer dem schweren Sattel und dem Reiter noch einen zweiten Mann, weil’s dem das eigene Pferd unter dem Popo weggeschossen hat, unter Umständen gern kilometerweit im Galopp durch die Wüste. Dann sehen wir voll Mitgefühl, wie den Reitern vor Durst die Zunge über der Schulter hängt – das Pferd hat in der Regel noch genug Benzin, um weiterzutragen.

Wenn der Wildwestheld im Film endlich rastet und sich an sein Feuerchen setzt, dann wird dem Pferd weder der Sattel abgenommen noch wird es gefüttert. (Von Striegeln und Hufe untersuchen ganz zu schweigen.) Es steht vielmehr geparkt in der Gegend herum, denn wenn’s im Drehbuch steht, muss der Reiter, aus dem Schlaf geschreckt, womöglich plötzlich flüchten oder jemand verfolgen – jedenfalls im dritten Gang losgaloppieren. Da kann er nicht erst umständlich satteln!

Dies bereitet mir hin und wieder Schmerzen, wenn ich einen ansonsten guten und unterhaltsamen Wildwestfilm betrachte …

Glücksfaktor, trotzdem: Kino.

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