Heute

Posted by admin on 17. Oktober 2016

Ein Indianer

war in Canada mein Reitlehrer. Er konnte hervorragend reiten.

Er besaß auch viele andere Talente. Beispielsweise machte er großartige Fotos.

Soviel ich weiß, ist er jetzt Kameramann beim Fernsehen in Toronto

 

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Posted by admin on 16. Oktober 2016

Bei Vollmond

Ich hatte ja schon zugegeben, dass ich Wölfe liebe.

Das darf man zurzeit auch, die Sache ist gesellschaftlich anerkannt. Außer bei Schäfern.

Aber es ist noch schlimmer: ich liebe auch Wehrwölfe. Hab enorme Sympathie für Remus Lupin.

Außerdem leide ich an diesem Erlöser-Dings. Das ist bitte was anderes als ein simples Helfer-Syndrom.

Ja, wir haben übrigens gerade Vollmond…

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Sundaycat

I did admit, I love wolves.

In the moment you may, it’s socially recognized. With exception of shepherds.

But it is even worse: I love werewolves. Have lots of sympathy for Remus Lupin.

Moreover, I suffer of that Savior-stuff. Which is, please, another thing as a simple Helper’s syndrome.

Yes, by the way, presently there is a full-moon…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

Posted by admin on 15. Oktober 2016

Mücke

Eine Mücke ist auch ein Lebewesen und hat eine gewisse Daseinsberechtigung.

Aber nicht in meinem Schlafzimmer.

Angeblich fliegt und sticht und schmarotzt sich ihresgleichen durch den Sommer.

Doch erst im Herbst, wenn es draußen schon dunkelt und drinnen Licht lockt, wird sie meistens richtig penetrant.

Es ist schlimm genug, dass sie Stiche verpasst, die wie verrückt jucken und sich entzünden können. Es ist beleidigend, dass sie uns das Blut raubt – wenn auch in bescheidener Menge. Das Schlimmste jedoch ist ihr Motorengeräusch, dicht am Ohr, kurz nach dem Einschlafen. Wahrscheinlich findet sie es witzig, wie wir dann herumfahren und nach ihr schlagen. Wäre sie ein Segelflieger: ich könnte ihr viel Verzeihen.

Tief befriedigend, dieses sirrende Folterinstrument in einen breitgeschlagenen Blutfleck zu verwandeln. Das ist zwar unser eigenes Blut – aber dann ist Ruhe…

 

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Posted by admin on 14. Oktober 2016

Herbst

Bevor das Laub von den Bäumen fällt, verliert es seine grüne Farbe, weil sich das Chlorophyll abbaut und andere Farbstoffe sichtbar werden. Das sind gelbe und orangefarbene Carotinoide und Xanthophylle. Manchmal auch Anthocyane: das färbt die Blätter rot.

Man sollte meinen, es ist eine enorme Verschwendung, sich derartig zu schmücken, kurz, bevor die Blätter sowieso alle runterfallen.

Aber so denken Bäume nicht…

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Posted by admin on 13. Oktober 2016

Perlen

sind aus Schmerzen gemacht. Ein Fremdkörper oder Parasit drangsaliert das empfindliche Fleisch der Auster, und sie ummantelt ihn mit Perlmutt, Schicht um Schicht, bis er glatt und rund wird und nicht mehr weh tut. Zum Schluss ist aus der Verletzung etwas Kostbares, Wunderschönes entstanden.

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