Heute

Posted by admin on 22. September 2016

Tagundnachtgleiche

nennt man auch Equinox. Heute ist der Tag genau so lang wie die Nacht: der astronomische Anfang der dunklen Jahreszeit.  Das Datum hat Bezug zu vielen Religionen, ein magischer Zeitpunkt. In Stonehenge war seinerzeit viel los zu Equinox… stonehenge-741485_1280        

Posted by admin on 21. September 2016

Santa Dagmar

Dagmar ist eine dänische Heilige. Sie war mit König Waldemar dem Siegreichen verheiratet, der so hieß, weil er fortgesetzt Kriege führte und gewann. Dagmar ihrerseits tat fortgesetzt Gutes, so dass man sie schon zu Lebzeiten fast als Heilige verehrte.

Das Dagmarkreuz, an allen vier Enden verbreitert, als wäre jemand draufgetreten, heißt nach ihr.

Und eine alte Volksweise, ‘Königin Dagmar liegt krank in Ribe’, die ihren Tod schildert, ist im Dom zu Ribe täglich als Glockenspiel zu hören.

Ja. Das wollte ich nur mal sagen…

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Posted by admin on 20. September 2016

Nachtgedanken

Wenn man nachts aufwacht und es nicht schafft, den Verstand schlafen zu lassen – wenn ein Gedanke herumzappelt und die anderen weckt – dann hat das eine ganz andere Qualität als am Tage.

Nachtgedanken sind oft düster. Sieht man die Situation jetzt realistischer – oder bedrohlicher, als sie ist? Hat alles wirklich keinen Zweck? Ist es bereits zu spät?

Wenn es dämmert, wenn der Tag kommt, erhält alles wieder weichere Konturen. Die Hoffnung, die geschlafen hatte, streckt sich und lächelt uns an…

 

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Posted by admin on 19. September 2016

Brei

Vielleicht das älteste Rezept der Menschheit: gestampfte Stärke, mit Flüssigkeit erhitzt, ergibt Pamps.

Irgendwann entstanden aus dem stehengelassenem Brei schlampiger Steinzeitfrauen sogar Brot und Bier, durch Gärung.

Brei gibt es immer noch, meistens heißt er nicht mehr so: der Name ist ein bisschen peinlich.

Er gehört nicht zu meinen Lieblingsgerichten. Aber wenn ich so richtig, richtig am Boden bin, kaum noch Widerstandkraft, kurz vorm Heulen, dann benötige ich ganz dringend Griesbrei…

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Posted by admin on 18. September 2016

Tierliebe

Ich halte mich für tierlieb. Ich hatte bereits einige außerordentlich geliebte Hunde und Katzen, Aquarienfische, von denen die meisten ihren Namen kannten und darauf reagierten, nein, nicht nur, weil sie Futter erwarteten. Eine Ratte, Eva, die süß, aber dusselig war, und eine hochintelligente weiße Maus, Pinky.

Ich hab kein Vorurteil gegen Schlangen, ich finde Molche sehr interessant.

Und trotzdem versage ich kläglich, wenn es darum geht, jemanden zu lieben oder auch nur sympathisch zu finden, der kleiner ist als sechs Zentimeter und der mehr als vier Beine hat.

Und wenn die Springspinne noch so lange Wimpern an allen acht Augen besitzt – es gelingt mir nicht, sie niedlich zu finden.

Ich arbeite an mir…

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