Heute

Posted by admin on 20. September 2018

Hat jemand vorhin den lauten Schrei gehört?

Das war ich.

ich stand in der Küche und war müde und etwas verdrießlich, weil das mit dem Gardinennähen so mühsam ist und dachte darüber nach, dass der Löwe übermorgen früh mit dem Wandermaraton anfängt und Sonntagabend spät zurück ist – und was ich kaufen muss und was ich kochen will. Und dann drehte ich mich um und kreischte – weil da plötzlich aus dem Nichts ein bildschöner Mann unten auf der Treppe stand, der fragend zu mir hoch blickte.

Wer rechnet denn mit so was?!!  (Wo doch  jeder weiß, dass ich Überraschungen hasse.)

Okay, das war nicht die schlechteste Überraschung meines Lebens. Da hatte ich schon noch schlimmere …

 

 

 

Posted by admin on 20. September 2018

Bloß weil man Zuhause gelassen wird …

… muss man ja nicht immer nur Trübsal blasen. (Ich weiß sowieso nicht, wie das geht. Wer ist Trübsal und warum sollte ich – ? Eben.)

Also hab ich eine Einladung angenommen, mit nach St.Peter Ording zu kommen.

Schon das zweite Mal dieses Jahr!

Mitte September und so warm, dass immer noch einige Menschen baden. Ein wunderbarer, warmer Sturm, der wilde Wellen macht.

Die Punkte über der Nordsee sind übrigens keine Punkte, sondern die Segel von Kitesurfern. Die kreuzen unter ihren Drachen hin und her und springen manchmal hoch über die Wellen.

Und ich hab meinen Drachen schon wieder vergessen! Nicht, dass ich surfen will. Nur friedlich am Strand entlanggehen und den kleinen Drachen hinter mir herziehen.

Kaffee getrunken haben wir in Tönning. In Tönning bekommt man aus irgendeinem Grund fabelhaftes Futter. Kürzlich hab ich mit dem Löwen in einem Restaurant am Hafen so gut gegessen, dass wir uns mit Tränen in den Augen über unseren Tellern anschauten.

Diesmal bin ich entzückt von meinem heißen Apfelstrudel mit Vanilleeis. Ja, ich weiß: Zucker. Aber ganz manchmal …

Und neulich hat mir jemand erzählt, er hätte das beste Fischbrötchen seines Lebens an einem Kiosk  in Tönning gekauft!

Hier ist der hübsche Barockturm der St.-Laurentius-Kirche am Marktplatz. Die Punkte am Himmel sind übrigens keine Punkte. Das sind Tönninger Schwalben …

 

 

 

 

Posted by admin on 18. September 2018

Am 18. September 1837 wurde Tiffany & Co gegründet

Das weltberühmte Schmuckunternehmen entstand aus dem Zusammenschluss zweier Schmuckunternehmer, Charles Lewis Tiffany und John B. Young. 

Inzwischen besitzt Tiffany weltweit 315 Ladengeschäfte mit kostbarem Schmuck und Accessoires.

Besonders bekannt wurde der Name des Juwelengeschäftes 1961 durch die Verfilmung eines Kurzromans von Truman Capote. Übrigens war der Schriftsteller alles andere als einverstanden mit dem Film.

Zunächst mal schwebte ihm eine ganz andere Besetzung der Hauptrolle vor. Seine Holly Golightly war ein bezauberndes, aber irgendwie verwirrtes und verlorenes Geschöpf. Capote hatte dabei an seine gute Freundin Marilyn Monroe gedacht. Audrey Hepburn war ihm viel zu selbstsicher und elegant und perfekt.

Richtig wütend jedoch wurde der Autor, als er sah, dass seiner bittersüßen Geschichte im Film auch noch ein Happy-End verpasst wurde!

Für seine Begriffe war die ganze Sache komplett verdorben.

Ungeachtet dessen wurde ‘Frühstück bei Tiffany’ eine ungewöhnlich erfolgreicher Film …

 

 

 

 

Posted by admin on 17. September 2018

17. September: Geburtstag der Penaten-Creme!

1904 wurde sie vom Drogisten Max Riese aus Honnef (damals noch ohne den Vornamen Bad) im Reichspatentamt in der Berlin angemeldet.

Riese hatte aus Wollfett und Zinkoxyd eine Wundschutzcreme zusammengerührt, eigentlich also einfach eine Zinksalbe. Die schneeweiße, ein wenig zähe Creme parfümierte er nett mit etwas Zitronenaroma. 

Rieses Frau Elisabeth hatte die Idee, der Creme den Namen ‘Penaten’ zu geben, nach den Römischen Hausgöttern, die für das Wohlbefinden ihrer Familien sorgten und insofern sicher auch für glückliche Babypopos. Und so trägt der Schäfer auf dem himmelblauen Dosendeckel eine Art Toga und einen altrömischen Hirtenhut.

Vier Jahre später baute Familie Riese eine Riesenfabrik für all die Cremedosen. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg kullerten monatlich 500.000 Dosen vom Fließband. Nach und nach entstand eine ganze Kinderpflegeserie, Penaten-Puder  und -babyöl, Penatenshampoo und Seife.

Inzwischen hat ein amerikanischer Großkonzern den Rieses Penaten abgekauft. Aber immer noch steht der milde Schäfer auf himmelblauem Grund, wie auf den allerersten Dosen …

 

 

 

 

 

 

 

 

Posted by admin on 17. September 2018

Heute wäre Lauren Bacall 94 geworden

Als sie neunzehn Jahre alt war, 1944, und als Platzanweiserin und Model arbeitete, bekam sie die ganz große Chance: eine Hauptrolle in dem Kriminalfilm Haben und Nichthaben als Partnerin von Humphrey Bogart!

Die allererste Szene die sie zu spielen hatte gab vor, dass sie Bogart um Feuer für ihre Zigarette bat. Später erzählte sie, vor Nervosität hätte nicht nur ihre Hand mit der Zigarette gezittert, sondern sogar ihr Kopf gewackelt. Die Scheinwerfer waren auf sie gerichtet, die Kamera war auf sie gerichtet, alle starrten sie an. Um ihren Kopf irgendwie zu verankern und am Zittern zu hindern, senkte sie das Kinn bis auf die Brust. Nun musste sie von tief unten zu ihrem Filmpartner aufblicken. Dieser Blick, aus der Notlage geboren, wurde zu ihrem Markenzeichen: The Look, zusammen mit ihrer heiseren Stimme, machte sie zu einer geheimnisvollen, beunruhigenden Frau.

Bogart verliebte sich Hals über Kopf in die 25 Jahre jüngere Schönheit, ließ sich sofort von seiner dritten (streitsüchtigen und alkoholabhängigen) Ehefrau scheiden und heiratete Lauren. Sie spielten zusammen als eins von Hollywoods Traumpaaren in vier Filmen, bekamen zwei Kinder und führten eine sehr glückliche, vielbewunderte Ehe, bis der Kettenraucher Bogart 1957 an Speiseröhrenkrebs starb …