Smørrebrød, Smørrebrød, Rømm pømm pømm pømm

Juli 31, 2022 admin No comments exist

Hat jedenfalls der schnauzbärtige Koch in der Muppet-Show gesungen. Und dann irgendwas ganz anderes produziert. Das war enttäuschend.

Ich finde überhaupt, dass der Smørrebrød-Anteil in Dänemark abgenommen hat. Früher (früher war zur Zeit meiner Jugend, also im letzten Jahrtausend) früher konnte man ohne weiteres in nahezu jedem Restaurant der Dänen zur Mittagszeit die wunderbarsten Kompositionen dieser Delikatesse bestellen.

Bestellen kann man sie theoretisch immer noch. Man bekommt sie bloß nicht.

Unter dem Fluch der Globalisierung scheint es einfacher, bei unseren dänischen Nachbarn Sushi, Cheeseburger, Pizza oder Döner zu erhalten.

Auf mein diesbezügliches Gejammer bekam ich zu hören: „Wer will denn so was Langweiliges wie Butterbrote?“ Das ist barbarisch.

Gut, letztendlich und bis auf den Grund des Tellers ist ein Smørrebrød tatsächlich ein Butterbrot. Aber was für eins! 

Das geduldige Brot (meistens Roggenbrot) wird mit den herrlichsten Sachen belegt, bedeckt, garniert, von lauwarmer Leberpastete über paniertes Schollenfilet bis zu gekochten Kartoffelscheiben. Und  das ist nur die Grundlage – darauf häufen sich Sachen wie Spargel, grün oder weiß, Kaviar, rosa Krabbentierlein jeder Größe, Pilze, Speck, rote Beete, Gurke, Tomaten, Zwiebel , Eier – von hartgekocht über zum Spiegel gebraten bis zu rohem Eigelb – Saucen vom Mayonnaise bis zu Meerrettichcreme – und schließlich obenauf einem dänischen Dillbüschel. Ja.

Ganz, ganz beinah hätten der Löwe und ich – gut, und von mir aus Ernst – beim letzten Dänemark-Urlaub welche bekommen. Wir hatten bereits einen Tisch bestellt in einem entsprechenden extra Smørrebrød-Restaurant. Aber dann kam etwas dazwischen. Ich glaube, der Löwe ist zu weit gewandert, um ein Schloss zu besichtigen mit seltsamen Gesichtern an den Eingangssäulen. Und  dann wurde es nichts. Knapp dran vorbei …

Glücksfaktor. Im Herbst sind wir wieder in Dänemark!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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