Heute

Posted by admin on November 11, 2016

Was ich hasse?

Besserwisserei.

Menschen, die meinen, es genau zu wissen und zwar besser. Die mir was vom Pferd erzählen wollen. Beispielsweise: „Ach komm, Katzenflöhe gehen nicht an Menschen. Du hast wahrscheinlich einen Mückenstich…‘

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Posted by admin on November 10, 2016

Prinzessin

Eine Prinzessin ist fein und zart und kann nicht schlafen, wenn sie auf einer Erbse liegt, ungeachtet der vielen Federdecken dazwischen.

Sie ist die Belohnung für den Erwählten, inklusive des halben Königreichs.

Hierzulande soll es noch fast 70 000 Stück davon geben, aber ohne Krone. Wir kennen sie kaum (wenn nicht persönlich) und verorten die Restbestände eher im Märchenbuch.

Beim Durchblättern dünner bunter Zeitschriften in Wartezimmern finden wir Prinzessinnen, oft als Gäste bei den Hochzeiten anderer Prinzessinen. Dann tragen sie manchmal wirklich noch Kronen.

Ansonsten sind sie berufstätig, lassen sich scheiden oder bekommen uneheliche Kinder, ganz wie du und ich. Vermutlich würden sie völlig ungerührt auf einem Dutzend Erbsen übernachten…

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Posted by admin on November 9, 2016

Es gibt Probleme

die nicht zu bewältigen sind. Sie sind ohne Lösung zur Welt gekommen und sie werden, vielleicht, ohne Lösung sterben.

Oder scheint es nur so? Liegt der Schlüssel direkt vor unserer Nase und wir können ihn bloß nicht sehen?

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Posted by admin on November 8, 2016

Zeit

Erich Kästner hat geschrieben: Die Zeit vergeht. Sie weiß es nicht besser.

Zeit an sich ist neutral und gleichmütig, sie ist wie eine weiße Wand.

Wir geben ihr Farbe. Wie bestimmen, ob sie ‚vergeht wie im Fluge…‘ (ein schrecklich banaler Vergleich) oder schleicht wie eine Schildkröte. Wir beurteilen sie und erklären, dies sei eine wunderschöne oder eine ganz schreckliche Zeit…

 

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Posted by admin on November 7, 2016

Tee

Im Film ‚Schiffsmeldungen‘ sagt Judi Dench (als Agnis Hamm) nach einem Schicksalsschlag zu ihrem Neffen: „Trink deinen Tee! Er weckt die Lebensgeister.“

Ich weiß, dass ich mich in einem Land der Kaffeetrinker befinde, das ist nunmal so.

Fragt man nach Tee, taucht der Gastgeber im Voratsschrank unter und erscheint ganz stolz wieder mit einem etwas angestaubten Beutel, in dem sich aromatisierter Roibushtee befindet.

Im Restaurant bekommt man einen Glasbecher mit heißem Wasser und ebenfalls einen trockenen Teebeutel, weil: „Jeder kann dann selbst bestimmen, wie stark der Tee sein soll!“

Und niemand merkt, wie barbarisch das ist…

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